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01.09.2007 / Feuilleton / Seite 12

Friedenstreppen statt Friedenstruppen. Bommel Fischer in Aktion

Robert Best
Es ist die dritte ihrer Art und die größte. 22 Stufen mit blauer Farbe und dem Wort »Frieden« bemalt: So präsentiert sich seit kurzem eine Treppe in Bremen, die aus dem geschäftigen Neustadtviertel direkt zum idyllischen Werdersee führt. Bemalt hat sie ein veritabler Veteran (wenn man das in diesem Zusammenhang sagen darf) der Friedensbewegung, seit den 80er Jahren Überzeugungs- und Wiederholungstäter.

»Frieden heißt für mich, Gottes Schöpfung zu bewahren, liebevollen Umgang mit Mensch und Natur zu pflegen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Wer Gottes Schöpfung wirklich liebt, versucht, sie so wenig möglich zu schädigen.«

Joachim »Bommel« Fischer handelt als Idealist – er ist »Friedenskünstler«. Und das nicht nur im Auftrag des HErrn. Auch der profane Alltag inspiriert den Typen mit der markanten Bommelmütze. Die Vielsprachigkeit seines Kunstwerks ist als Signal zu einer kulturellen Verständigung zu verstehen, die Gewaltexzesse wie den von Mügeln unmöglich...



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