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01.09.2007 / Ausland / Seite 6

Ohrenbetäubendes Schweigen

Warum Simbabwes Präsident Robert Mugabe in die Mühlen westlicher Kritik geriet

Mumia Abu-Jamal
Die Flut der negativen Meldungen über Simbabwe, das Land im südlichen Afrika, muß kritische Journalisten mit Mißtrauen erfüllen: Einerseits Berichte über staatliche Repression, Gewalt gegen prodemokratische Aktivisten, Korruptionsvorwürfe gegen Präsident Mugabe und seine Regierung und einen erschreckenden Niedergang der Wirtschaft des Landes, die nicht alle bloße Propaganda sein können. Andererseits die Frage, welche Quellen hinter diesen Nachrichten stehen und warum Robert Mugabe erst seit dem Tag, als er öffentlich die weißen Siedler aufforderte, Zehntausende Hektar Land an die afrikanische Bevölkerung zurückzugeben, vom Westen mit Kritik bombardiert wird.

Die meisten Berichte lassen einen Aspekt vermissen, der von großer Bedeutung ist: Die Tatsache, daß eine winzige weiße Minderheit von etwas über einem Prozent der Bevölkerung fast 75 Prozent des landwirtschaftlich nutzbaren Landes besaß und die große Mehrheit der Afrikaner auf einem Rest kärglichen Lan...

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