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24.08.2007 / Ausland / Seite 7

Die Grenze im Albertsee

Zunehmende Spannungen zwischen Kongo und Uganda. Streit um eines der größten Erdölgebiete Schwarzafrikas. Konferenz Mitte September soll schlichten

Anton Holberg
Jahrelang bedienten sich ugandische Politiker und Militärs aus der grenznah gelegenen Bodenschatzkammer der benachbarten Demokratischen Republik Kongo. Das Ende des Krieges dort sowie die Tatsache, daß mit Jean-Pierre Bemba ihr Partner auf kongolesischer Seite im Oktober 2006 die Präsidentschaftswahlen verlor und ins Exil ging, sorgten zwar dafür, daß die Plünderungen zunächst eingestellt wurden. Allerdings war damit der Konflikt keinesfalls beigelegt.

Ende Juli hatten kongolesische Soldaten vier Angehörige der ugandischen Armee gefangengenommen. Anfang August dann wurden zwei Ugander und ein Brite auf dem Albertsee erschossen. Quer durch diesen verläuft die offizielle Grenze zwischen beiden Ländern. Die mutmaßlich ebenfalls von Armeeangehörigen des Kongo Getöteten hatten für die kanadische Erdölfirma Heritage Oil Corporation Prospektionsarbeiten durchgeführt. Mitte August schließlich griffen bisher Unbekannte den Grenzort Butogota in Uganda an und tötete...

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