Schwarzer Kanal
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18.08.2007 / Ausland / Seite 6

Koffer-Gate in Südamerika

Chávez-Gegner nutzen Schwarzgeldaffäre zur Hetze gegen den venezolanischen Präsidenten

Harald Neuber
Die venezolanische christdemokratische Partei Copei hat für den heutigen Samstag zu einem Protestmarsch gegen die Regierung von Präsident Hugo Chávez aufgerufen. Mit leeren Koffern wolle man im Zentrum von Caracas gegen den »Ressourcenmißbrauch« der Staatsführung demonstrieren, erklärte Copei-Chef Yamil Tovar. Die Symbolik bezieht sich auf eine Schwarzgeldaffäre während des jüngsten Staatsbesuches von Chávez in Buenos Aires. Während die Staatsanwaltschaften beider Länder sich des Falls mit unaufgeregter Routine angenommen haben, führen die Regierungsgegner ihn als Beleg für den politischen Niedergang Venezuelas an. Regierungsfeindliche Privatmedien berichten von morgens bis abends.

Was war geschehen? Am 4. August war auf dem Ezaiza-Flughafen der argentinischen Hauptstadt der venezolanische Geschäftsmann Guido Antonini Wilson von Beamten überprüft worden. Bei der Routinekontrolle fanden Zöllner in einem schwarzen Aktenkoffer 800000 US-Dollar. Antonini war ...

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