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16.08.2007 / Titel / Seite 1

»Hartz IV« muß weg

Jörn Boewe
Heute vor fünf Jahren präsentierte Peter Hartz, »Experte« des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD), und Vorsitzender einer Kommission mit dem schönen Namen »Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt« ein Konzept, wie dieser in der Bundesrepublik künftig »effizienter« gestaltet werden sollte. Innerhalb von vier Jahren, versprach der VW-Manager und IG-Metaller, könne man damit die Erwerbslosenzahl von vier Millionen auf die Hälfte reduzieren.

Ende Juli 2007 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (vor Hartz schnöde: Bundesanstalt, Arbeitsamt) 3,7 Millionen Menschen erwerbslos. Richtiges Arbeitslosengeld, also die Leistung, auf die man sich durch jahrelanges Einzahlen in die Arbeitslosenversicherung einen Anspruch erwirbt, erhielt nur noch eine Million.

Die restlichen 2,7 Millionen steckten im staatlichen »Fürsorgesystem« namens »Hartz IV« und erhalten nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Schnitt 344 Euro zum Lebensunterhalt sowi...



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