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04.08.2007 / Ausland / Seite 7

Iran-Partner unter Druck

Kreditinstitute stellen auf Drängen der USA Dollargeschäft mit Teheran ein. Sanktionen Washingtons werden zementiert

Knut Mellenthin
Der Druck der US-Regierung auf ihre Verbündeten zeigt Wirkung: Die Deutsche Bank wickelt ab Ende August keine Dollargeschäfte mehr mit Partnern in Iran ab. Unklar ist, ob das Geldinstitut auch Transaktionen in Euro einstellen will, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel gemeldet hatte. Eine Banksprecherin wollte den Bericht am weder dementieren noch bestätigen.
Die Deutsche Bank war das letzte europäische Geldinstitut, das im Dollargeschäft mit Iran engagiert war. Die Commerzbank hatte sich bereits im Januar zurückgezogen, die größten Schweizer Banken hatten diesen Schritt schon im vorigen Jahr getan.
Die US-amerikanische Strategie zielt darauf ab, den internationalen Handel mit Iran auszutrocknen oder zumindest stark zu erschweren und mit zusätzlichen Kosten zu belasten. Letztlich geht es darum, das totale Sanktionssystem gegen Iran, das Washington der US-amerikanischen Wirtschaft unmittelbar nach der iranischen Revolution von 1979 auferlegt hat, weltweit durc...

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