Schwarzer Kanal
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04.08.2007 / Inland / Seite 4

Braune Immobiliengeschäfte

Arbeitsgruppe der Innenminister offenbart Methoden der Rechtsextremisten bei Grundstückskäufen. Bundesweit 26 Objekte erworben

Ulla Jelpke
Eine »länderoffene Arbeitsgruppe« der Innenministerkonferenz (IMK) hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht über »Finanzquellen der rechtsextremistischen Kreise« die wachsende Bedeutung von Grundstücksgeschäften für Neonazis bestätigt. Demnach ist die Zahl der von Neonazis erworbenen und für ihre Zwecke genutzten Immobilien in der ersten Jahreshälfte 2007 sprunghaft angestiegen. Den Behörden sind bundesweit 26 Objekte bekannt, die Rechtsextremisten gehören und von ihnen als Treffpunkte oder Schulungsorte genutzt werden.

Grundstücksgeschäfte werden vor allem bei der NPD gezielt strategisch eingesetzt. In der Antwort der Bundesregierung vom 29. November 2006 auf eine Kleine Anfrage der Linsfraktion (BT-Drucksache 16/3706) wurde mitgeteilt, es seien rund 20 solcher Immobilien bekannt. Im Laufe eines halben Jahres hat sich diese Zahl also um über ein Viertel erhöht.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Sobald die extreme Rechte auf eigene Räume zurückgreife...



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