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01.08.2007 / Ausland / Seite 6

Alles wie gehabt

Brown bei Bush – Trotz einiger neuer Nuancen kein Kurswechsel

Rainer Rupp
Der mehrtägige Antrittsbesuch des britischen Premierministers, der Sonntag mit einem Treffen mit Präsident Bush in dessen Residenz Camp David begonnen hatte, war für Gordon Brown ein gefährlicher Hochseilakt im internationalen Rampenlicht. Sein diplomatischer Spielraum war einerseits dadurch eingeschränkt, daß er angesichts der für Frühjahr 2008 geplanten Wahlen die Briten und die Labour-Parteibasis nicht durch zu große Nähe zu Bush vergraulen und andererseits die Großkonzerne Ihrer britischen Majestät nicht durch eine Infragestellung der besonderen Beziehung Großbritanniens zu den USA brüskieren durfte. So waren alle Hoffnungen auf einen Kurswechsel der britischen Politik gegenüber Washington von vorn herein illusorisch.
Brown kann und will das britische Kapital ebensowenig verprellen wie sein Vorgänger Anthony Blair. Der hatte bei der britischen Industriellenkonferenz CBI am 17.11.2003 in Birmingham bezüglich der Beziehungen zu den USA den weiterhin gül...

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