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01.08.2007 / Feuilleton / Seite 12

Keine einfache Wahrheit

Ein neuer Film über die Grenze in Berlin: »Wenn Tote stören – Vom Sterben an der Mauer«

Sebastian Gerhardt
Der 13.August steht vor der Tür, Zeit also für öffentliche Rückblicke, Kommentare und Bekenntnisse. Am Mittwoch abend zeigt die ARD im ersten Programm ein neues Dokumentarspiel des NDR (Regie: Florian Huber, wissenschaftliche Beratung: Hans-Hermann Hertle). Politisch korrekt fand eine Voraufführung in der Gedenkstätte »Berliner Mauer« an der Bernauer Straße statt.

Der Film beginnt mit der Geschichte von Doris Schmiel. Sie wurde im Februar 1962 bei dem Versuch getötet, die DDR illegal zu verlassen. Ebenso erging es Lutz Schmidt, der fast auf den Tag genau 25 Jahre später zwischen Treptow und Neukölln starb. Seiner Frau und den Kindern erzählten die zuständigen Stellen, er sei bei einem Unfall ums Leben gekommen. Stolz war die DDR auf die Schüsse ihrer Grenzsoldaten nicht. Der Westberliner Dieter Beilig hatte jahrelang, allein und mit immer geringerem Echo, gegen den Schußwaffengebrauch de...

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