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31.07.2007 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Zur Tradition »wilder Streiks« in der BRD

Herbert Wulff
In Deutschland geht alles seinen ordentlichen Gang. Kommt es zum Streik, wird die Belegschaft erst einmal zur Urabstimmung aufgerufen. Das erforderliche Quorum von 75 Prozent muß erreicht und die Zustimmung des Gewerkschaftsvorstands eingeholt werden. Doch das war nicht immer so. Von den 1950er bis hinein in die 70er Jahre gab es in der Bundesrepublik eine »spezifische Tradition wilder Streiks«. Zu diesen Arbeitskämpfen, deren Höhepunkt die sogenannten Septemberstreiks von 1969 waren, hat der Hamburger Historiker Peter Birke im Rahmen des VSA-Bandes »1968 und die Arbeiter« einen wertvollen Beitrag vorgelegt.

Während die Arbeitskämpfe in Westdeutschland in den 1970er Jahren vielfach Gegenstand wissenschaftlicher Forschu...

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