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24.07.2007 / Inland / Seite 2

»Diskriminierung Erwerbsloser ist politisch gewollt«

Bochumer Studie belegt, daß Mitarbeiter der ARGE chronisch überlastet sind. Leidtragende sind Hartz-IV-Empfänger. Ein Gespräch mit Norbert Hermann

Markus Bernhardt
Norbert Hermann ist Sprecher der Unabhängigen Sozialberatung in Bochum

Die Geschäftsführung der Bochumer ARGE (Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitsuchender) hat eine Umfrage zu den Belastungen ihrer Mitarbeiter durchgeführt. 80 Prozent der Beschäftigten haben angegeben, daß sie ihre Aufgaben in der geforderten Qualität nicht erfüllen können. Zudem erklärten 69 Prozent der Mitarbeiter, nicht auf jeden Erwerbslosen individuell eingehen zu können. Wie bewerten Sie die Ergebnisse der Studie?

Sie bestätigt nur unsere eigene Beobachtungen und Erfahrungen. Wir sind seit langem in Kontakt mit Beschäftigten der ARGE und wissen aus ihren Berichten von den internen Mißständen und den sich aus der Überlastung ergebenden gesundheitlichen Folgen für die Beschäftigten. Bereits seit 2005 haben wir öffentlich auf die personelle Unterbesetzung und die unzureichende Aus- und Fortbildung der Sachbearbeiter hingewiesen, was jedoch nicht zu Veränderungen geführt ha...

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