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19.07.2007 / Feuilleton / Seite 12

Nicht so sächsisch

Politik am Brett: Kurze Geschichte der Schach-Olympiaden, die vor 80 Jahren begann (zweiter und letzter Teil)

Mario Tal
Was ließe sich nicht alles aufzählen aus der 80jährigen Geschichte der Schach-Olympiaden. Große Spiele, große Begegnungen, große Gesten. Kuriositäten, Anekdoten und natürlich die politischen Highlights. Buenos Aires 1939 etwa, überschattet von der deutschen Bombardierung Polens. England reiste ab, die anderen blieben. Sechs Begegnungen wurden ohne Spiel 2:2 gegeben, auch Deutschland–Palästina. Viele der Olympioniken nutzten das Turnier als Sprungbrett zur Emigration, darunter auch der polnisch-jüdische Großmeister Miguel Najdorf, dessen Frau, Tochter, Eltern und vier Brüder den Faschismus nicht überlebten. Weniger bekannt war Paul Baender, der, KPD-Mitglied seit 1927, als antifaschistischer Emigrant mit einem bolivianischen Paß zur Schach-Olympiade gereist war. Da die große Schachnation Ungarn nicht angetreten war, konnte der bis dahin mehrfache Medaillengewinner Endre Steiners nicht emigrieren und fiel 1944 in Budapest dem Faschismus zum Opfer. Zu den Üb...

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