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18.07.2007 / Ausland / Seite 6

Cheneys Offensive

Vizepräsident drängt Bush zum Angriff auf Iran

Rainer Rupp
Die Gefahr für einen US-geführten Krieg gegen Iran hat sich wieder erhöht. Jetzt, wo US-Außenministerin Condoleezza Rice »an Einfluß verloren« habe, werde im Weißen Haus im Iran-Konflikt »wieder eine militärische Lösung bevorzugt«, berichtete die linksliberale britische Tageszeitung The Guardian am Montag. In letzter Zeit habe es im Weißen Haus eine Patt-Situation gegeben. Während Vizepräsident Dick Cheney trotz aller Rückschläge in Irak ein militärisches Vorgehen gegen Iran bevorzugte, hatten Pentagon-Chef Robert Gates und Außenministerin Rice eine diplomatische Lösung verfolgt. Dieser Weg hat sich aber wegen russischer Bedenken und europäischem Zögern als langwierig erwiesen. Aber Bush wolle in 18 Monaten »das Weiße Haus nicht verlassen, ohne den Iran-Konflikt zuvor gelöst zu haben«, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte, hoch plazierte Quelle in Washington.

Der Meinungswandel folgt einer internen Bestandaufnahme der I...

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