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18.07.2007 / Antifa / Seite 15

Vom Acker in die Städte

Mecklenburg-Vorpommern: In der Provinz konnten Neofaschisten punkten, weil Gegengewicht fehlt. Nun sind die gößeren Orte dran. In Rostock Rechnung ohne Bürger gemacht

Hayo Plietsch
Als Neonazi Thorsten de Vries seinen Laden »East Coast Corner« am 15. Juni in Rostock eröffnete, rief er den Ort als »Frontstadt« aus. Doch bereits eine halbe Stunde nach der Eröffnung in dem linksalternativen Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) zogen die ersten antifaschistischen Demonstranten am Laden vorbei und beschädigten die Fassade des Geschäfts in der Doberaner Straße. Seither halten die Proteste gegen den Neonaziladen an. Mehrere größere Demonstrationen und Aktionen vor dem »East Coast Corner« wurden von einer breitangelegten Öffentlichkeitskampagne begleitet. Mehr als 4 500 Rostockerinnen und Rostocker haben mit ihrer Unterschrift die sofortige Schließung des Ladens gefordert.
Finanziell unterstützt der vermögende Hamburger Rechtsa...

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