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18.07.2007 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Moskauer Petitessen

Rußland startet Investitionsoffensive. Allein 200 Milliarden Rubel fließen in Entwicklung der Nanotechnologie

Tomasz Konicz
Der Kreml macht ernst. Am 13. Juli meldete die russische Tageszeitung Kommersant, daß die Regierung nahezu 25 Milliarden Rubel (ca. 900 Millionen US-Dollar) im Rahmen eines Föderationsprogramms bereitstellt. Diese aus den sprudelnden Öl- und Gaseinnahmen des Landes finanzierten Investitionen sollen zwischen 2008 und 2010 dem Aufbau einer nationalen Nanotechnologie-Industrie dienen. Rußlands stellvertretender Premierminister Sergej Iwanow sprach in diesem Zusammenhang von der Schaffung eines »nationalen Nanotechnolgie-Netzwerkes«, und Andrej Rursenko, Minister für Bildung und Wissenschaft, präzisierte, daß die Elemente dieses Netzwerks auf der »Basis von Staatsunternehmen mit spezieller wissenschaftlichen Ausrüstung« fußen sollen. Zehn Nanotechnologiezentren würden an den Hochschulen Rußlands entstehen. Der zentrale Staatskonzern Gosnanotekh soll überdies Kommersant zufolge mit insgesamt 130 Milliarden Rubeln (fünf Milliarden US-Dollar) ausgestattet werden...

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