03.07.2007 / Titel / Seite 1

Alle Räder stehen still

Erste Warnstreiks von Transnet und GBDA. Lokführergewerkschaft will heute morgen Schienenverkehr flächendeckend lahmlegen

Rainer Balcerowiak
Mit ersten Warnstreiks reagierten am Montag morgen die Eisenbahnergewerkschaften Transnet und GDBA auf das Scheitern der Tarifgespräche mit der Deutschen Bahn AG am Wochenende. Betroffen waren der Südwesten Deutschlands, aber auch Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Auswirkungen gab es nach Angaben der Bahn vor allem im Nah- und Regionalverkehr. Von den Aktionen besonders betroffen waren laut Bahn die Hauptbahnhöfe von Rostock und Wismar. Auch nach dem Ende der Aktionen um acht Uhr kam es noch zu stundenlangen Folgeverspätungen. Transnet und GDBA fordern für die 134000 Bahnbediensteten sieben Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 150 Euro. Die Unternehmensleitung hatte zuletzt eine Einmalzahlung von 300 Euro sowie Erhöhungen um jeweils zwei Prozent für 2008 und 2009 angeboten. Beide Gewerkschaften lehnten dies als «Almosen» ab und kündigten an, daß es auch in den kommenden Tagen punktuelle Warnstreiks geben werde, fa...

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