14.06.2007 / Ausland / Seite 6

Die Spur führt in die USA

Washington zieht im palästinensischen Bürgerkrieg die Fäden

Wolf Reinhardt
Die Zuspitzung der Gewalt im Gaza-Streifen, die von der sogenannten »Meutererströmung« innerhalb der Fatah-Organisation ausgeht und sich gegen die mit großer Mehrheit gewählte Hamas richtet, war in Washington offensichtlich von langer Hand geplant. Das geht aus einer Anhörung im US-amerikanischen Kongreß Ende Mai dieses Jahres hervor, in der der in Israel stationierte US-General Keith Dayton eingestand, daß die USA auf Seiten der Fatah im innerpalästinensischen Konflikt kräftig mitmischen. Als hätte er die Eskalation der Gewalt »vorausgeahnt« sagte Dayton: »Jetzt wird (in Gaza) eine rauhe Phase beginnen«, um zugleich den von dem Demokraten Gary Ackerman geleiteten Mittelostausschuß des US-Kongresses zu beruhigen, daß »noch nicht alles verloren« sei, denn die CIA und das Pentagon unterstützten die US- und Israel-freundlichen Kräfte innerhalb der Fatah im Kampf gegen Hamas. Es sei daher von »äußerster Bedeutung, daß alle jene, die die legitime Autorität und...

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