Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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08.06.2007 / Inland / Seite 4

Problematische Kursänderung

AKW-Gegner für Zwischenlager in Obrigheim, um Müllverschiebung zu verhindern

Reimar Paul
An den meisten AKW-Standorten bekämpfen die Atomgegner den Bau von Zwischenlagern. Nicht so in Obrigheim in Baden-Württemberg. Hier fordert ein Bündnis von Bürgerinitiativen vom Energiekonzern EnBW, auf dem Gelände des vor zwei Jahren stillgelegten Atomkraftwerks ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle zu errichten. Die Anlage müsse »internationalen Sicherheitskriterien« entsprechen, heißt es in dem Appell. Welche dies genau sein sollen, führen die Initiativen nicht weiter aus.

Hintergrund des für Umweltschützer ungewöhnlichen Anliegens ist der bislang ungeklärte Verbleib von 342 abgebrannten Brennelementen aus dem Reaktor Obrigheim. Nach einem längeren Abkühlprozeß im sogenannten Abklingbecken des Kraftwerks sollen sie jetzt in insgesamt 15 Castorbehälter umgepackt werden.

EnBW, der Betreiber von Obrigheim, hat beim Bundesamt für Strahlenschutz die Errichtung eines Zwischenlagers auf dem AKW-Gelände beantragt, in dem die Castoren bis zu 40 Jahre a...



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