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01.06.2007 / Ausland / Seite 8

»Bolivien durchlebt einen Prozeß des sozialen Wandels«

Morales radikalisiert gesellschaftlichen Diskurs. Regierungspolitik ist in der Praxis dagegen gemäßigt. Ein Gespräch mit Alfonso Gumucio-Dagron

Benjamin Beutler, Santa Cruz de la Sierra
Alfonso Gumucio-Dagron, Jahrgang 1950, ist Autor, Filmemacher, Journalist und Spezialist für Entwicklungskommunika­tion. Während der Militärdiktatur General Banzers in den 80er Jahren verließ er Bolivien, heute lebt er in Guatemala-Stadt, gumucio.blogspot.com

Ihr Vater Alfonso Gumucio-Reyes war Gründungsmitglied der Nationalistisch-Revolutionären Bewegung in Bolivien, die durch die Revolution von 1952 an die Macht kam und die wichtigsten Wirtschaftszweige verstaatlichte sowie das Wahlrecht für Indígenas einführte. Dieselbe Partei beteiligte sich in den 80er Jahren unter dem in die USA geflüchteten Expräsidenten Sánchez de Lozada an der Privatisierung und somit dem Ausverkauf Boliviens. Wie sehen Sie die jetzige gesellschaftliche Entwicklung Boliviens unter Führung der Bewegung zum Sozialismus (MAS)?

Das Land durchlebt heute einen historischen Prozeß des sozialen Wandels. Ich sage bewußt Prozeß, weil ...

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