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18.04.2007 / Feuilleton / Seite 13

Nach Rom oder München?

Was vom Papst übrigblieb: Nicht nur in Regensburg ringt die CSU mit ihren Widersprüchen

Donna San Floriante
Hans Schaidinger, das ist die kommunalpolitische Old School der CSU, Arbeitsschwerpunkte Wirtschafts- und Verkehrspolitik, Nachkriegskind. Der 58jährige Schaidinger hat die Ochsentour durch Partei und Verwaltung hinter sich gebracht. Er ist seit 1996 Oberbürgermeister von Regensburg und wurde 2002 mit über 60 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Doch intern gibt es Probleme. Eine hauptsächlich aus nachrückenden Kräften der Jungen Union rekrutierte Seilschaft um Stadtrat Thomas Fürst erhebt Machtansprüche. Soeben hat sie ihren Kandidaten für den Kreisvorsitz gegen erbitterten Widerstand der Schaidinger-Leute durchdrücken können.

Der Kampf zwischen den Lagern um Oberbürgermeister Hans Schaidinger und den Emporkömmling Thomas Fürst verdeutlicht einen Konflikt, der die CSU über Regensburg hinaus beschäftigen könnte. Bei der Fürst-Gruppe steht das C in CSU für ein »Christentum mittelalterlicher Prägung« – bei Schaidinger steht das C für cash – s...



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