21.03.2007 / Feuilleton / Seite 12

Bart ist überflüssig

Politik und Religion sind nicht so interessant: Jason Elliots Reisebuch über den Iran

Daniel Dubbe
Länder, die nicht unbedingt von Touristenschwärmen heimgesucht werden, sind dankbare Ziele für sich mutig dünkende Reiseschriftsteller. Der Brite Jason Elliot ist so einer und Jahrgang 1956. Er bereiste bereits Afghanistan und schrieb darüber. Persisch hat er auch mal gelernt. Zwischen 2002 und 2004 war er mehrfach im Iran. Bei der ersten Einreise in einen »Schurkenstaat« sieht er sich angenehm überrascht: »Die Maschine war pünktlich da, mein Gepäck im Nu eingeladen und unbeschädigt, und der Beamte an der Sperre hatte mich mit einem müden Grinsen durchgewinkt.«

Die Hauptstadt Teheran ist ein Moloch mit Millionen von Autofahrern, die für ein heilloses Verkehrschaos sorgen. Von ihrer schieren Größe her ist die Stadt nichts für einen Reiseschriftsteller, der gern zu Fuß unterwegs ist. Er muß also Taxis nehmen, was immer wieder zu äußerst lästigen Fahrpreisdiskussionen führt.

Der Iran ist riesig. Um nicht aufzufallen, hat Elliot sich einen schwarzen Vollbart ...



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