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19.03.2007 / Inland / Seite 2

»Wir unterstützen die kolumbianische Gewerkschaft«

Seit heute werden an der Paul-Natorp-Schule in Berlin-Schöneberg keine Coca-Cola-Produkte mehr verkauft. Schülervertretung beschloß Boykott. Gespräch mit Neele Illner

Wladek Flakin
Neele Illner ist in der Schülervertretung an der Paul-Natorp-Oberschule und aktiv bei der Kampagne »Coca-Killer« für einen Boykott von Coca Cola an Berliner Schulen

In der Cafeteria der Paul-Natorp-Oberschule in Berlin-Schöneberg werden seit heute keine Coca-Cola-Produkte mehr verkauft. Wieso hat die Schülervertretung diesen Boykott beschlossen?

Es ist bekanntgeworden, daß Coca-Cola seine Milliardengewinne mit ziemlich unlauteren Methoden erzielt. In Kolumbien unterstützt der Konzern Mord und Unterdrückung von gewerkschaftlich organisierten Arbeitern, in Indien verbraucht und verseucht er das Trinkwasser. Das wollten wir nicht hinnehmen.

Wie kam es dazu?

Von den Vorwürfen gegen Coca-Cola haben wir auf einer Infoveranstaltung erfahren. Kolumbianische Gewerkschafter sind durch die Welt gereist, um auf die Verbrechen in ihrem Land aufmerksam zu machen. Ein Student hat auf der Veranstaltung erzählt, daß an vielen Unis der Boykott von Coca-Cola-Produkten bes...

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