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07.03.2007 / Antifa / Seite 15

»Juristisch nicht nachvollziehbar«

Berliner Antifaschist seit fast drei Monaten in Haft. Belastungszeugen sind bekannte Neonazis, Vorwurf des »versuchten Totschlags« ist kaum haltbar. Ein Gespräch mit Björn Gercke und Daniel Wölky

Lothar Bassermann
Dr. Björn Gercke aus Köln und Daniel Wölky aus Berlin sind Verteidiger des Antifaschisten Matthias Z.

Sie sind die Verteidiger des 21jährigen Studenten und Antifaschisten Matthias Z., der in Berlin seit fast drei Monaten in Untersuchungshaft sitzt. Was wird Ihrem Mandanten vorgeworfen?

Daniel Wölky: Am 12. Dezember 2006 drangen etwa zehn Polizeibeamte in die Wohnung unseres Mandanten ein. Laut Durchsuchungsbefehl soll er Ende November an einem Angriff auf zwei Rechtsextremisten im Berliner Bahnhof Lichtenberg beteiligt gewesen sein. Es wird gegen ihn wegen »versuchten Totschlags« ermittelt. Bei der Durchsuchung nahmen die Beamten unter anderem etwa 50 Kleidungsstücke mit, um sie auf DNA-Spuren zu überprüfen. Seitdem sitzt Matthias Z. in Untersuchungshaft.

Ihr Mandant wurde inhaftiert, weil ihn die Neonazis erkannt haben wollen. Wie kamen sie auf ihn? Die drei Angreifer waren vermummt.

Björn Gercke: Noch am Abend des Angriffs legten sie der Polizei ein ...

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