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17.02.2007 / Inland / Seite 5

Probleme bei der Aufklärung des Überfalls

Im Prozeß gegen die mutmaßlichen Täter im Fall Ermyas Mulugeta gibt es bisher kaum brauchbare Zeugenaussagen

Sven Kästner, AP
Eine lückenlose Aufklärung des rassistischen Überfalls auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas Mulugeta wird immer unwahrscheinlicher. Alle Augenzeugen haben mittlerweile im Prozeß um den Fall vor dem Landgericht Potsdam ausgesagt, doch keiner konnte die Täter genau beschreiben. Auch ein am Freitag vernommener 23jähriger hat zwar die Attacke in der Osternacht 2006 in Potsdam gesehen, die Schläger aber nur undeutlich wahrgenommen. Mulugeta selbst kann sich wegen seiner damals erlittenen lebensgefährlichen Kopfverletzungen nicht erinnern.

Die Polizei hat darüber hinaus mit schlampiger Spurensicherung dafür gesorgt, daß eine am Tatort gefundene Blutspur mittels DNA-Analyse möglicherweise nicht brauchbar ist. Die Scherben mit dem Blut hatte ein Streifenpolizist eingesamm...

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