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14.02.2007 / Feuilleton / Seite 12

Von wegen abgehoben

Herzlichen Glückwunsch nachträglich: Im »Sternenstädtchen« hat Sigmund Jähn gestern 70. Geburtstag gefeiert

Jens Walther
Wie oft Sigmund Jähn gestern das Glas gehoben hat, war nicht zu ermitteln. Bei Moskau hat der Mann, der für die DDR ins All flog, seinen 70. Geburtstag gefeiert, in Swjosdny Gorodok, zu Deutsch: »Sternenstädtchen«. Hier ist er ein guter Freund und Genosse, seit Anfang 1978. Zu diesem Zeitpunkt zog er mit seiner Familie in das Ausbildungszentrum für Kosmonauten, bereitete sich auf den Weltraumflug mit der Sojus 31 vor. Am 26. August hoben Jähn und sein sowjetischer Kompagnon Waleri Bykowski ab, flogen zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Eine Woche blieben die beiden im All.

Am 3. September ging die Landung in der kasachischen Steppe gerade noch einmal gut. Die Sojus-Kapsel überschlug sich und wurde, weil sich der Fallschirm nicht löste, über die Steppe geschleift. Jähn zog sich dabei eine Verletzung an der Wirbelsäule zu. Als er einige Stunden später das Spalier der jubelnden Erdenbürger abschritt, bückte er sich und hob einen Blumenstrauß auf, der eine...

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