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13.02.2007 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Kompromiß bei Bosch

Am Stuttgarter Stammsitz des Autozulieferers wurden Entlassungen bis Mitte 2010 ausgeschlossen und Investitionen vereinbart. »Sozialverträglicher« Abbau von 1250 Stellen

Daniel Behruzi
Beim Automobilzulieferer Bosch in Stuttgart-Feuerbach herrscht allgemeine Erleichterung. Zwar hat die Beschäftigtenvertretung im Konflikt um drohende Produktionsverlagerung einige Verschlechterungen akzeptiert, im Gegenzug schloß das Unternehmen jedoch betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2010 aus und sagte Investitionen am Standort zu.

Keine Entlassungen

»Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen«, berichtete der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Feuerbacher Bosch-Werks, Roland Saur, gegenüber jW. Mit der in der vergangenen Woche geschlossenen Betriebsvereinbarung hätten die Beschäftigtenvertreter erreicht, daß es trotz des Fertigungsendes für diverse Produkte in den kommenden Jahren nicht zu Entlassungen kommen werde. Die Unternehmensleitung hatte Investitionsentscheidungen zuletzt von weitreichenden Zugeständnissen der Belegschaft abhängig gemacht (jW berichtete). Mit der Drohung, Teile der Fertigung von Common-Rail-Pumpen (CP) ins tschechisch...

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