03.02.2007 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»China verändert die Beziehungen zwischen Nord und Süd«

Gespräch mit Giovanni Arrighi. Über globale Krisenerscheinungen, den Aufstieg Chinas, den Gegensatz von Kapitalismus und Markt und ein alternatives Entwicklungsmodell

Peter Strotmann
Giovanni Arrighi ist Professor für Soziologie an der Johns Hopkins Universität in Baltimore/USA. Seine Forschungen konzentrieren sich auf Ursachen und Folgen von Ungleichgewichten in Reichtum, Status und Macht von Nationen. Im Sommer 2007 erscheint bei VSA in Hamburg sein Buch »Adam Smith in Beijing. Die Genealogie des 21. Jahrhunderts«
Wir veröffentlichen die redaktionell gekürzte Fassung eines Gesprächs, das in voller Länge im Rundbrief der ATTAC-Bewegung Sand im Getriebe Nr.54 erschien (sandimgetriebe.attac.at/4892.html)

Vor 25 Jahren veröffentlichten Sie gemeinsam mit Samir Amin, Immanuel Wallerstein und André Gunder Frank in den USA das Buch »Die Dynamik der globalen Krise«. Was ist Ihre Ansicht heute? Konzentrieren sich die Krisenerscheinungen – anders vielleicht als vor 30 Jahren – auf die Währungsfragen, den Abstieg des US-Dollars, das desaströse Doppeldefizit der USA etc.?

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