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23.01.2007 / Ausland / Seite 8

»Blumenarbeiter sollten sich unabhängig organisieren«

Kolumbianische Gewerkschafter diskutierten bei Weltsozialforum mit Beschäftigten aus Kenia. Interview mit Orlando Romero und José Antonio Mora

Haidy Damm
Am Rande des 7. Weltsozialforums, das zur Zeit in Nairobi stattfindet, trafen erstmals kenianische und kolumbianische Gewerkschafter und Arbeiter von Blumenfarmen zusammen. Orlando Romero und José Antonio Mora, Aktivisten von Ultraflores, der freien Gewerkschaft der Blumenarbeiter in Kolumbien, haben mehrere Gespräche mit Arbeitern, Gewerkschaftern und Unternehmervertretern geführt. Ultraflores in Kolumbien wurde 2001 gegründet und hat heute 1200 Mitglieder

Sie haben sich in Nairobi unter anderem mit kenianischen Blumenarbeitern getroffen. Was sind Ihre Eindrücke?

Orlando Romero: Es ist eine schwierige Situation hier in Kenia. Einerseits sind da die Arbeiter, die oftmals unter wirklich schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Auf der anderen Seite gibt es eine starke Gewerkschaft. Das klingt erstmal gut, aber ich habe den Eindruck gewonnen, daß sich die Gewerkschaft in erster Linie selbst begünstigt. Wenn wir mit Arbeitern allein gesprochen haben, haben si...

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