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06.01.2007 / Ausland / Seite 7

Renten ein bißchen sozialer

Heiße Diskussion um Reform der Altersversorgung in Chile erwartet. Präsidentin Bachelet legt Zehn-Punkte-Plan vor

Daniela Estrada (IPS), Santiago de Chile
In Chile kann sich der Kongreß in den kommenden Wochen und Monaten auf hitzige Debatten um eine von Präsidentin Michelle Bachelet vorgeschlagene Sozialreform einstellen. Vor allem der Vorschlag der Staatschefin zur Rentenreform ist heftig umstritten. Eine neue »Solidarische Grundrente« (PBS) soll nach den derzeitigen Plänen zunächst den ärmsten 40 Prozent der chilenischen Bevölkerung zugute kommen und ihnen ab 2008, nach Abschluß des Reformprozesses, umgerechnet 115 US-Dollar im Monat gewährleisten. Ab 2009 sollen es 142 Dollar sein. Bis 2017 sollen 60 Prozent der Bevölkerung von etwa 16 Millionen Menschen in den Genuß dieser Rente kommen.

Die Staatspräsidentin hat die Erneuerung des unter Diktator Augusto Pinochet privatisierten Systems der Altersversorgung zu einem der Hauptpunkte in ihrem Wahlkampf gemacht. Nach viermonatiger Arbeit legte nun eine 15köpfige Expertengruppe, die sich mit Vorschlägen von Gewerkschafts-, Unternehmer-, Akademiker- und Sozial...

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