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06.01.2007 / Ansichten / Seite 8

Kanzlerin Merkel im Weißen Haus

Bushs Schoßhündin

Werner Pirker
Daß die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel unmittelbar nach ihrem Amtsantritt als EU-Ratspräsidentin gleich in die USA reiste, stellt ein Novum in der Geschichte der Europäischen Union dar. Und keinen Zufall, wie Merkel wissen ließ. Daß US-Regierungssprecher Tony Snow die Beziehung der deutschen Kanzlerin zu Bush mit dem Verhältnis verglich, das der britische Premier Anthony Blair zum US-Präsidenten pflegt, sollte ihr allerdings zu denken geben. Blairs katastrophaler Absturz in der Beliebtheitsskala hat wesentlich mit seiner Anhänglichkeit gegenüber dem Texaner zu tun, die ihm die Bezeichnung »Bushs Schoßhund« einbrachte.

Daß Angela Merkel zu den wenigen gehört, die der gegenwärtigen US-Administration in Freud und Leid verbunden geblieben sind, mag man ihrer treudeutschen Seele zuschreiben. Oder aber auch dem deutschen Kalkül, die Krise der amerikani...

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