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05.01.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die große Landreform gab es bisher leider nicht«

Nicht wenige in Brasilien sind von der bisherigen Politik von Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva enttäuscht. Dennoch hat sich für viele von ihnen die Lage verbessert. Ein Gespräch mit Alberto Moreira

Peter Wolter
Der Brasilianer Alberto Moreira hat in Münster (Westfalen) in katholischer Theologie über »Die Rolle der Kirchen im Landkonflikt« promoviert. Er ist heute Professor an der katholischen Universität von Goiania, rund 200 Kilometer südlich von Brasilia, und engagiert sich vor allem in der Landlosenbewegung.

Brasiliens Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva hat jetzt seine zweite Amtszeit angetreten. Was haben die Armen des Landes von seinen ersten Regierungsjahren gehabt?

Die sozialen Maßnahmen Lulas sind leider weit hinter den eigenen Versprechungen und den Erwartungen vieler Menschen zurückgeblieben. Dennoch hat sich die Lage der armen Bevölkerungsschichten verbessert. Zum Beispiel durch die Erhöhung des Mindestlohns, die niedrige Inflationsrate oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das alles zusammen hat die Kaufkraft dieser Bevölkerungsgruppe um etwa 32 Prozent gestärkt. Das ist ja schon etwas.
Lulas Regierung hat für viele Menschen auch mehr Chance...

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