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29.12.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Finanzdiktatoren

Schwellen- und Entwicklungsländer fordern grundlegende Reformen des Internationalen Währungsfonds

Paranjoy Guha Thakurta/IPS
Ein vielstimmiger Chor von Kritikern fordert den Internationalen Währungsfonds (IWF) immer lauter zu umfassenden und baldigen Reformen auf. Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer beklagen die durch die globale Entwicklung längst überholte Gewichtung des Stimmrechts der 184 Mitgliedsstaaten. Denn in der vor mehr als 60 Jahren gegründeten internationalen Finanzinstitution haben die reichen Länder weiterhin uneingeschränkt das Sagen und bestimmen über Kreditvergaben und Auflagen.Tatsächlich dominieren die G-7-Staaten USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada die Entscheidungsprozesse des IWF. Dessen Beschlüsse erfordern eine 85prozentige Zustimmung. Die USA besitzen mit einem Stimmenanteil von 16,83 Prozent eine Sperrminorität und damit ein Vetorecht. Japan verfügt über 6,04 Prozent der Stimmen, Deutschland hält 5,9 Prozent. Dagegen hat eine regionale Wirtschaftsmacht wie Argentinien nicht einmal ein Prozent, und die 80 ärm...

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