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20.12.2006 / Thema / Seite 10

In der Sackgasse

Der Anfang vom Ende des US-Imperialismus? Das globale Kräfteverhältnis verschiebt sich zuungunsten von Washington

Rainer Rupp
Irak ist bereits ein Debakel für die USA, und Afghanistan ist auf dem besten Weg, eines zu werden. Der damit einhergehende reale Macht- und Prestigeverlust Washingtons – und, soweit es Afghanistan angeht, auch der NATO – ist der Bush-Administration und ihren Verbündeten in Europa mittlerweile schmerzlich bewußt geworden. Denn inzwischen gilt Washingtons Wunsch dem Rest der Welt längst nicht mehr als Befehl, dem Folge geleistet werden muß, will man nicht zum Schurkenstaat erklärt werden. Insbesondere in den Krisenregionen des Nahen und Mittleren Ostens sind die Grenzen US-amerikanischer Macht deutlich geworden. Die Entwicklungen in Libanon, bei denen die Regierung Bush ohnmächtig zusehen muß, wie »ihr Mann in Beirut«, der neoliberale Ministerpräsident Fuad Siniora, in eine immer ausweglosere Lage gerät, verdeutlichen das. Aber auch die Besuche von George W. Bush in Jorda­nien, von Vizepräsident Dick Cheney in Saudi-Arabien und von US-Außenministerin Condol...

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