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16.12.2006 / Ausland / Seite 7

Rabbiner beim iranischen Präsidenten

Leugnung des Holocaust kritisiert. Iran zu Anerkennung historischer Tatsachen aufgefordert

Knut Mellenthin
Mahmud Ahmadinedschad hat sich am Donnerstag in Teheran mit einer Gruppe orthodoxer Rabbiner getroffen, die zuvor an einer zweitägigen »Holocaust-Konferenz« teilgenommen hatten. Das Treffen der sechs Mitglieder von Neturei Karta mit dem iranischen Präsidenten wurde, im Gegensatz zur Konferenz, von den meisten internationalen Medien ignoriert. Ein ähnliches Treffen, das am 21. September während der Teilnahme von Ahmadinedschad an der UNO-Vollversammlung in New York stattgefunden hatte, war gleichfalls ohne Medienecho geblieben.

Neturei Karta hat, nach unterschiedlichen Schätzungen, zwischen 1000 und 5000 Mitgliedern, die überwiegend in Jerusalem und New York leben. Sie sind Teil einer breiteren ultra-orthodoxen Strömung, die sich selbst als antizionistisch versteht und die...

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