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01.12.2006 / Schwerpunkt / Seite 3

Die gefühlte Mehrheit

Venezuelas Opposition geht trotz gegenteiliger Prognosen von einem Sieg aus. Ein US-Umfrageinstitut hat daran entscheidenden Anteil

Harald Neuber
Venezuelas Opposition ist sich ihres Sieges sicher. »Wage den Wechsel«, lautet das Motto des Chávez-Herausforderers Manuel Rosales, der keinen Zweifel an der Art des angestrebten Umbruchs läßt. Er und nur er könne die Gefahr des »Castro-Kommunismus« von dem Land abwenden, die Hugo Chávez geschaffen habe. In den Armenvierteln, in denen kubanische Ärzte zum ersten Mal in der Geschichte Venezuelas eine umfassende und kostenfreie Gesundheitsversorgung gewährleisten, hält sich die Angst in Grenzen. Die Mehrheit unterstützt Chávez, und dieser Trend schlägt sich auch in den Umfragen nieder. Bis zu 30 Prozent liegt der Herausforderer Rosales dabei hinter Amtsinhaber Chávez.

Mit einer Ausnahme: Das US-amerikanische Umfrageinstitut »Penn, Schoen & Berland« (PSB) sah den Abstand zwischen beiden Kandidaten in den vergangenen Wochen schwinden; von zunächst 13 auf sechs Prozent drei Wochen vor der Wahl. Das gegenüber anderen Instituten deutlich abweichende Ergebnis ...

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