27.11.2006 / Ansichten / Seite 8

Moskau steht unter Generalverdacht

Atomangriff

Werner Pirker
Es scheint fast so, als wäre das wirkliche »Reich des Bösen« erst nach dem Untergang des Sowjetimperiums entstanden. Als hätte sich das vom Westen 1991 so begeistert begrüßte »neue Rußland« zu einem »Schurkenstaat« der höchsten Bedrohungsstufe entwickelt, der in alle Richtungen seine Killerkommandos losschickt. »Leichen pflastern Putins Weg«, war in der taz zu lesen. Der grüne Europa-Abgeordnete Cohn-Bendit fühlte sich nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Alexander Litwinenko gar bemüßigt, das politische System in Rußland als »terroristisch« zu bezeichnen. Mit solchen Anschuldigungen war man selbst gegenüber der Sowjet­union zurückhaltender gewesen.

Noch bevor die Untersuchungen richtig begonnen hatten, sickerte aus britischen Geheimdienstkreisen bereits durch, daß der Anschlag »deutliche Zeichen eines staatlich geförderten Att...

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