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23.11.2006 / Ausland / Seite 7

»Mittäterschaft der Regierung«

Mehrere Tote bei Landkonflikten in Chiapas im Süden Mexikos

Klaus Pedersen, Luz Kerkeling
Während in der südmexikanischen Stadt Oaxaca die Spannungen zwischen Regierung und Basisbewegungen anhalten, ist es im benachbarten Bundesstaat Chiapas offenbar zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung gekommen. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen wurde die Gemeinde Viejo Velasco bereits am 13. November von Anführern einer lokalen Ureinwohnergruppe angegriffen. Dabei kam es zu Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Nach Angaben von La Jornada gehörten die Bewohner des Dorfes zur Basis der Zapatistischen Armee zur Nationalen Befreiung (EZLN). Unter ihnen sind drei Tote zu beklagen. Zwei Bewohner sind verschwunden. Drei weitere wurden von den Angreifern verschleppt, die offenbar dem Stamm der Lakandonen-Maya angehören, einer Gruppe mit einigen hundert Mitgliedern, die an der Grenze zu Guatemala leben. Die Lakandonen stehen – inmitten des zapatistischen Einflußgebietes – der Regierung des Bundesstaates nahe. Unter den Angreifern gab es Verletzt...

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