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30.10.2006 / Ausland / Seite 6

Aufstand der Kollaborateure

Präsident Maliki will nicht länger Washingtons Mann im besetzten Irak sein

Rainer Rupp
In einer Videokonferenz mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri Al Maliki hat US-Präsident George W. Bush am Samstag versucht, die in jüngster Zeit zunehmenden Dissonanzen zwischen den USA und ihren irakischen Kollaborateuren in der Maliki-Regierung zu entschärfen. Mit verärgerten Kommentaren über die Einmischung der US-Besatzer hatte die irakische Führung wiederholt in Washington für Aufregung gesorgt. So kam es noch am Freitag laut New York Times zwischen Maliki und dem US-Botschafter in Bagdad, Zalmay Khalilzad, zu einem »erbitterten Gespräch«, bei dem der irakische Ministerpräsident gesagt habe, er sei »zwar ein Freund der USA, aber nicht Amerikas Mann in Irak«.

Die scharfe Reaktion Malikis ist symptomatisch für die wachsende Kluft, die sich zwischen den US-Besatzern und ihren irakischen Kollaborateuren aufgetan hat. Entsprechend ...

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