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27.10.2006 / Inland / Seite 2

»Peter Handke widerspricht der Kriegspolitik«

Benefizveranstaltung für Berliner Heinrich-Heine-Preis am Sonntag in der Hauptstadt. Ein Gespräch mit Eckart Spoo

Wera Richter
* Eckart Spoo ist Mitherausgeber der Zeitschrift Ossietzky und unterstützt die Initiative für einen Berliner Heinrich-Heine Preis für Peter Handke

Gemeinsam mit den Schauspielern Käthe Reichel und Rolf Becker haben Sie eine Sammlung von 50 000 Euro für den Berliner Heinrich-Heine-Preis für Peter Handke initiiert. In Düsseldorf war das gleiche Vorhaben gescheitert. Woran?

Die Geburtsstadt Heinrich Heines hat sich schon immer mit ihrem großen Sohn schwergetan; man erinnere sich an den jahrelangen Streit um die Benennung der Universität. Schließlich stiftete die Stadt aber einen mit 50 000 Euro dotierten Heinrich-Heine-Preis. Mit Handke tat sie sich dann noch schwerer. Die unabhängige Jury sprach ihm zwar den Preis zu, doch sogleich erhob sich im Stadtrat großes Gezeter. Denn Handke, soviel wußte man über ihn, hatte sich nonkonformistisch über Jugoslawien geäußert und war zur Trauerfeier für Slobodan Milosevic gefahren. Deswegen fand man ihn des ...

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