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26.10.2006 / 73 / Seite 15

Mädchensprechstunden

Gegen Wissens- und Impflücken beim Frau-Werden: Eine bundesweite Initiative aufklärungspflichtbewußter Gynäkologen

Rosemarie Kappler
Ein selbst erklärter »Schwerpunkt« der Frauenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg ist »die Beratung und Betreuung von Mädchen im Teenageralter bei Fragen, Problemen und Erkrankungen, die Pubertät betreffend, bei Zyklusstörungen, Fragen zur Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft«. Jeden Montag, 12 bis 14 Uhr, ist dafür eine spezielle Mädchensprechstunde eingerichtet. Das Angebot macht Sinn, weil junge Mädchen häufig viel weniger aufgeklärt und selbstsicher sind als es von Außen scheinen mag. Die Veränderungen der Pubertät werfen viele Fragen auf, vor allem nach dem Umgang mit dem eigenen Körper und dem anderen Geschlecht.

Leicht können aus falscher Scham und Unsicherheit Wissenslücken entstehen, die üble Folgen haben. Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2004 mehr als 14000 Schwangerschaften bei Minderjährigen, knapp 3000 Mütter waren erst 16 Jahre alt oder jünger. Fast 8000 dieser Mädchen entschieden sich für eine Abtreibung. Vor diesem Hin...

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