12.09.2006 / Kapital & Arbeit / Seite 9

USA drohen Indien wegen Getränkeboykott

Kampagne gegen verseuchte Softdrinks von Coca Cola und Pepsi zieht weitere Kreise

Praful Bidwai/IPS
Einen Monat, nachdem sieben indische Bundesstaaten den Verkauf von Cola- und anderen Brausegetränken eingeschränkt haben, formiert sich im größten Unionsstaat des Subkontinents, in Uttar Pradesh, eine starke Bürgerbewegung gegen den internationalen Getränkekonzern Coca-Cola. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Coca-Cola-Abfüllanlage in Mehdiganj. Die Betreiber werden beschuldigt, die Grundwasservorräte zu erschöpfen und das Grundwasser mit giftigen Schwermetallen wie Blei, Cadmium und Chrom zu verseuchen.

Die Bürgerbewegung National Alliance of People’s Movement (NAPM) fordert die Schließung der Abfüllanlage. Auftrieb erhielt die Kampagne im August, als das unabhängige Centre for Science and Environment (CSE) die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlichte. laut der viele Softdrinks auf dem indischen Markt, darunter Coca-Cola und Pepsi-Cola, einen Cocktail an Pestiziden enthielten, deren Konzentration weit über das hinausging, was die nationalen Behörd...

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