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02.09.2006 / Titel / Seite 1

Wohnungsmonopoly

Deutscher Mieterbund kritisiert massenhafte Privatisierung

Daniel Behruzi
Hunderttausenfache Privatisierung öffentlichen Wohneigentums, fehlende Investitionen, explodierende Energiepreise und erzwungene Umzüge durch Hartz IV – Wohnen in Deutschland wird immer mehr zum Objekt des Profits und der Spekulation. Das kritisierte der Deutsche Mieterbund (DMB) am Freitag auf einer Pressekonferenz in Berlin.

»Das Wohnungsmonopoly, der Verkauf und Handel mit Hunderttausenden Wohnungen zu Milliardenbeträgen, muß gestoppt werden«, forderte DMB-Präsidentin Anke Fuchs. Ihr zufolge wurden in den letzten Jahren rund 850000 Wohnungen aus dem öffentlichen Bestand verkauft. Dies gehe im Regelfall mit Mieterhöhungen, der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, der Verdrängung sozial Schwacher durch Luxussanierungen sowie der Kürzung von Investitionen und der Vernichtung von Arbeitsplätzen einher. Die soziale Zusammensetzung der Mieterschaft in privatisierten Gesellschaften habe sich – beispielsweise in Berlin und im Falle der Eisenbahnerwohnung...

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