Gegründet 1947 Donnerstag, 18. April 2019, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
01.09.2006 / Schwerpunkt / Seite 3

Kampfbegriff als Exportschlager

Neokonservative Propaganda auch in Deutschland

Auch wenn er von der Bush-Administration in Washington derzeit häufig verwendet wird, der Begriff »Islam-Faschismus« ist nicht neu. Israels Kriegspropaganda hat ihn schon lange als wichtige Waffe im Kampf um die Köpfe benutzt. Die erste Eintragung des Begriffs in der elektronischen Datenbank »Nexis« geht auf das Jahr 1990 zurück. Damals hatte die Schriftstellerin Malise Ruthven in der liberalen Londoner Tageszeitung The Independent mit »Islam-Faschismus« die autoritären Regierungen in der muslimischen Welt beschrieben, mit denen die USA zumeist eng befreundet waren und noch sind. Erst nach dem 11. September 2001 wurde der Begriff von neokonservativen Kriegstreibern in der Regi...

Artikel-Länge: 2146 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €