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31.08.2006 / Titel / Seite 1

VW auf Crashkurs

Automobilkonzern feuert in Brasilien 1800 Beschäftigte, um Profite zu steigern

Klaus Fischer
Der Konflikt zwischen dem größten europäischen Autokonzern und seinen südamerikanischen Arbeitern eskaliert. Nachdem Volkswagen in Brasilien am Dienstag die Streichung von 1800 Stellen bekanntgegeben hatte, traten die Beschäftigten im betroffenen Werk in einen unbefristeten Streik. Nach Unternehmensangaben ist von den Jobverlusten die Fabrik Anchieta bei Sao Bernardo do Campo betroffen. Sie ist das älteste und größte von fünf VW-Werken in Brasilien. Der Streik sei unbefristet und eine direkte Reaktion auf den Stellenabbau, erklärte die regionale Metallarbeitergewerkschaft.

»Volkswagen hat sich entschieden, gegen seine Arbeiter zu kämpfen«, so Gewerkschaftschef Jose Feijoo. »Das wird ein harter Kampf werden«, wurde Feijoo von der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland am Mittwoch zitiert. Allerdings besteht die Konfrontation schon seit Jahren und ihre Eskalation war absehbar.

Vor wenigen Tagen kündigte der Wolfsburger Autobauer offiziell einen drasti...



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