01.08.2006 / Ausland / Seite 7

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Erneut protestierte am Sonntag über eine Million Mexikaner gegen vermuteten Wahlbetrug

Gerold Schmidt, npl
Menschenmassen überall. Der Anfang Juli von der Wahlbehörde im mexikanischen Präsidentschaftsrennen mit nur 0,58 Prozent Rückstand zum zweiten Sieger erklärte Andrés Manuel López Obrador kann sich zumindest als unangefochtener Mobilisierungspräsident fühlen. Nur vierzehn Tage nach der letzten Großdemonstration gegen den vermuteten Wahlbetrug folgte am Sonntag erneut weit mehr als eine Million Menschen aus dem ganzen Land seinem Aufruf. Der Platz der Verfassung im Zentrum von Mexiko-Stadt und die umliegenden Straßenzüge quollen von Anhängern des sozialdemokratischen Oppositionskandidaten von der Partei der Demokratischen Revolution (PRD) über. Bis das Bundeswahlgericht über die Anfechtung des Urnenganges vom 2. Juli und die PRD-Forderung einer erneuten Auszählung »Stimme für Stimme, Wahllokal für Wahllokal« entscheidet, wird López Obrador in mehreren der 47 Protestcamps über...

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