19.07.2006 / Inland / Seite 5

Marktlücke Student

Bundesbildungsministerin Schavan bejubelt erste Bilanz bei Studienkrediten

Christian Selz
Annette Schavan kennt die Anliegen der Studenten ganz genau. Finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern und den damit einhergehenden Respekt als eigenständige Persönlichkeiten machte die Bundesbildungsministerin gestern in Berlin als wichtige Faktoren der studentischen Befindlichkeit aus. Wie schön, daß sie den Studenten diese Herzenswünsche nun angeblich erfüllen kann. Und wie schade, daß nichts davon stimmt.

Als Schavan gestern auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Hans Reich, Vorstandssprecher der bundeseigenen KfW-Bankengruppe, eine erste Bilanz zu den im April eingeführten KfW-Studienkrediten vorstellte, konnte sie den »Erfolg« ihres eigenen Projekts gar nicht oft genug bejubeln. Eine »augenscheinlich große Offenheit für neue Wege der Bildungsfinanzierung« wollte sie angesichts von bisher 6000 vergebenen Studienkrediten ausgemacht haben. Man wäre in eine »Marktlücke« gestoßen. Die Größe der »Marktlücke« ist allerdings überschaubar. Bei bundesweit zwe...

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