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06.07.2006 / 73 / Seite 15

Zurück ins All

Ehrgeiz und Schaumstoffprobleme: Die NASA hat ihre Probleme mit der »Discovery«

Jens Walther
Wenn weiter alles planmäßig verläuft, werden die sieben Astronauten an Bord der US-Raumfähre »Discovery« heute die internationale Raumstation ISS erreichen. Gestartet war das Space Shuttle nach zwei vergeblichen Anläufen am Dienstag, 20.38 Uhr MESZ, in Cape Canaveral.

Kurz nach dem Start lösten sich fünf kleinere Stücke des Isolierschaums, der den Außentank abdichtet. Eines streifte die Raumfähre. Das hätte keine Gefahr für die Astronauten mehr dargestellt, versicherte der Direktor des Shuttle-Programms, Wayne Hale, am Dienstag. Die Ablösung des Schaums sei in sehr großer Höhe nach der kritischen Phase von zwei Minuten und 15 Sekunden erfolgt, in der Trümmerteile gefährliche Schäden anrichten könnten. Die NASA habe damit gerechnet, daß sich Teile der Schaumisolierung ablösen würden.

Die Isolierung des 47 Meter hohen Außentanks gilt als Schwachstelle der Space-Shuttle-Technik: Ein abgebrochenes Schaumstoffteil hatte im Jahr 2003 die »Columbia«-Katastrophe v...



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