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09.10.1998 / Ausland / Seite 0

Swiss connection in Sachen Raubgold

Über die Komplizenschaft von Deutscher Bank und Alpenrepublik

Werner Rügemer

Zum 125jährigen Jubiläum veröffentlichte die Deutsche Bank ihre offizielle Unternehmensgeschichte: »Die Deutsche Bank 1870 - 1995«. In dem 1000-Seiten-Werk der Historiker Feldman (Berkeley), Gall (Frankfurt/M.) und James (Princeton) war die Geldweste noch rein. Unter dem Druck der internationalen Diskussion über Raub- und Opfergold beauftragte die Bank zwei Jahre später dieselben Historiker, im Unternehmensarchiv doch noch einmal nachzusehen.

747 Kilo »Opfergold«

Der im August 1998 veröffentlichte Bericht (The Deutsche Bank and its Gold Transactions during the Second World War, im Internet unter http://www. beck.de/gw/db) stellt dar, daß die Deutsche Bank von 1941 bis 1944 rund fünf Tonnen geraubtes Gold im Wert von 24 Millionen Franken verkaufte. Davon sind bislang 747 Kilogramm als »Opfergold« identifiziert: Es stammt aus Konzentrationslagern und von einem Massaker in Galizien. Da die Unterlagen unvollständig sind, könnte sich ...

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