23.05.2006 / Ausland / Seite 9

Greenpeace: Sojaanbau zerstört Regenwälder

Aktionen gegen Agrarkonzern Cargill am UN-Tag der biologischen Vielfalt

Im britischen Surrey haben Greenpeace-Unterstützer am Montag fast vier Tonnen Soja vor den Eingang der Europazentrale des US-Agrarkonzerns Cargill gekippt und sich dort angekettet. Gleichzeitig haben Aktivisten im französischen Orléans die Europazentrale der Cargill-Tochterfirma SunValley versperrt.

Mit diesen Aktionen anläßlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Tages der biologischen Vielfalt setzte Greenpeace seine weltweite Kampagne gegen Lebensmittelmultis fort. Die Organisation wirft den Konzernen vor, unmittelbar für die Zerstörung des größten und artenreichsten Regenwaldes der Erde in Amazonien verantwortlich zu. In einer Erklärung zu den Aktionen heißt es: »Cargill fördert die Ausweitung des Sojaanbaus im Regenwald durch Kredite, landwirtschaftliche Maschinen und Logistik. Die Firma bezieht die Soja von Farmern, die den Urwald zerstören sowie in illegale Landnahme und Sklaverei verwickelt sind«.

Die nach Europa exportierte Soja dient hie...



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