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19.05.2006 / Thema / Seite 10

Milliarden für den Islamismus

Afghanistan 1979–2006: Die damals von den USA als Freiheitskämpfer gefeierten und geförderten Mudschaheddin werden heute als Terroristen verfolgt und gejagt. Ein geschichtlicher Rückblick

Knut Mellenthin
Afghanistan gilt neben Irak als Schwerpunkt im »Krieg gegen den Terrorismus«, den die US-Regierung nach dem 11. September 2001 verkündete. Einige Zeit hatte die Entwicklung in dem mittelasiatischen Land im Schatten der täglichen Meldungen über den bewaffneten Widerstand im Irak gestanden. Afghanistan sei »weitgehend befriedet«, hieß es. Die Soldaten der deutschen Bundeswehr schienen lange Zeit fast ausschließlich mit dem Verteilen von Kinderspielzeug beschäftigt.Daß die Wirklichkeit anders aussieht, wird selbst in den Mainstream-Medien immer deutlicher. Im gesamten Süden und Osten Afghanistans werden immer mehr Anschläge verübt. Die vom Westen eingesetzte Karzai-Regierung gilt nicht nur als ineffektiv bei der Bekämpfung der großen wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes, sondern auch als korrupt und verfilzt mit regionalen Milizenchefs und mit der Drogenmafia. Vor diesem Hintergrund soll das Operationsgebiet der NATO-geführten ISAF (Internationa...

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